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Salesforce-Alternativen

Die 7 besten Salesforce-Alternativen 2026 für Einzelpersonen und kleine Netzwerke

Salesforce ist das Betriebssystem des Enterprise-Vertriebs, und in dieser Rolle wollen wir es gar nicht erst herausfordern: Wenn dein Unternehmen Forecasts über Regionen rollt, Genehmigungsprozesse abbildet und eine Admin-Stelle dafür budgetiert, gibt es kaum Gleichwertiges. Diese Seite richtet sich an die andere Sorte Nutzer — die Einzelperson, die per Firmen-Lizenz hineingewachsen ist oder die Starter Suite (25 $ pro Nutzer und Monat, Stand 10. Juni 2026) abonniert hat, um schlicht den Überblick über ihr Netzwerk zu behalten. Dafür ist das Objektmodell aus Leads, Opportunities und Accounts schwerer Ballast. Wir ranken sieben leichtere Wege: vom kostenlosen Sales-CRM über den fairen Festpreis bis zum Personal CRM, das Menschen gar nicht erst als Geschäftsvorgang behandelt. Unser eigenes Produkt steht dabei offen gekennzeichnet auf Platz 1.

Warum Leute Salesforce verlassen

Salesforce wurde für Organisationen entworfen, nicht für Einzelpersonen — und das spürst du an jeder Stelle. Schon das Datenmodell verlangt Übersetzungsarbeit: Aus einem Bekannten wird ein Lead, der konvertiert werden will, aus einer Freundschaft ein Account mit Opportunities. Die Oberfläche ist auf Rollen, Berechtigungen und Reports ausgelegt, die ein Privatnutzer nie anfasst, und schon der Einstieg über die Starter Suite kostet 25 $ pro Nutzer und Monat — rund 850 € über drei Jahre für eine Aufgabe, die ein Adressbuch mit Gedächtnis erledigen könnte. Dazu kommt: Deine Daten liegen in der Cloud eines Konzerns, dessen Vertragswerk auf Firmenkunden zugeschnitten ist — für ein privates Kontaktarchiv mit sensiblen Notizen auch aus DSGVO-Sicht eine unnötig große Maschine. Fürs Unternehmen bleibt Salesforce erste Wahl; fürs persönliche Netzwerk ist es Overkill mit Abo.

Wie wir bewertet haben — und unsere Befangenheit

Ohne Umschweife: Platz 1 gehört unserem eigenen Produkt, und genau deshalb dokumentieren wir hier die Messlatte. Kriterien waren die typischen Salesforce-Schmerzen aus Einzelperspektive — Einrichtungsaufwand bis zum ersten nützlichen Tag, Kosten für genau eine Person über drei Jahre, wie weit das Kontaktmodell von "Mensch" entfernt ist und ob die Daten sauber wieder herauskommen. Die Salesforce-Starter-Suite-Preise haben wir am 10. Juni 2026 auf der offiziellen Preisseite verifiziert, alle übrigen Preise auf den jeweiligen Anbieterseiten. Bezahlte Platzierungen oder Affiliate-Links gibt es nicht; echte Nachteile stehen bei jedem Eintrag, beim eigenen zuerst.

  1. Endearist

    Unser Produkt

    Am besten für: Menschen, deren "CRM-Bedarf" eigentlich Beziehungspflege ist

    Stärken

    • Null Einrichtung statt Admin-Projekt: installieren, Kontakte importieren, fertig — kein Objektmodell zu konfigurieren
    • 69 € einmalig (Pro Lifetime) gegen rund 850 € Starter-Suite-Kosten über drei Jahre
    • Daten zuerst lokal auf deinem Gerät, Sync optional mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (AES-256-GCM) oder über die EU-gehostete Endearist Cloud
    • Erinnert dich ans Melden, speichert How-we-met, Lebensereignisse und ein Journal — Kategorien, die Salesforce nicht kennt

    Schwächen

    • Kein Ersatz für den Firmeneinsatz: keine Pipelines, kein Forecasting, keine Reports, keine Automatisierungen
    • Keine Team-Seats und kein Rollenmodell — mehr als eine Person kann nicht gemeinsam arbeiten
    • Kein E-Mail-Sync; wer die automatische Aktivitätserfassung aus Salesforce gewohnt ist, arbeitet hier manuell

    Preis: Free bis 25 Kontakte. Pro Lifetime 69 € einmalig, Pro Cloud Light 4,99 €/Monat, Pro Cloud 9,99 €/Monat.

    Wenn dein Salesforce-Tab in Wahrheit ein Adressbuch mit schlechtem Gewissen war, ist das hier die passende Form: Menschen statt Leads, ein Gerät statt einer Org, einmal zahlen statt monatlich. Der Umzug ist ein CSV-Export deiner Kontakte und ein Import — Opportunities und Account-Hierarchien bleiben zurück, und genau das ist der Punkt.

    Website →

  2. HubSpot

    Am besten für: Gründer, die Salesforce-Funktionen ohne Salesforce-Einführung wollen

    Stärken

    • Free CRM mit Pipeline, E-Mail-Integration, Formularen und Live-Chat — bei Salesforce undenkbar ohne Vertrag
    • In Stunden statt Wochen produktiv; Academy und Dokumentation gehören zu den besten der Branche
    • EU-Rechenzentrum in Frankfurt bei der Anmeldung wählbar

    Schwächen

    • Das Free-Tier endet bei 1.000 Kontakten und 2 Nutzern, mit HubSpot-Branding auf E-Mails und Formularen
    • Der Upgrade-Pfad ist seine eigene Preisleiter: Starter ab 20 $/Seat/Monat, Professional-Hubs vierstellig pro Jahr
    • Bleibt eine Umsatzplattform — Lifecycle-Stufen und Lead-Scores kleben an jedem Kontakt

    Preis: Free CRM (1.000 Kontakte, 2 Nutzer, Branding). Sales Hub Starter ab 20 $/Seat/Monat, Professional deutlich darüber.

    Für alle, die Salesforce-Fähigkeiten brauchen, aber keine Salesforce-Organisation haben, ist HubSpot der naheliegende Schritt nach unten: gleiches Genre, ein Bruchteil der Einführungskosten, echter Gratis-Einstieg. Nur die eigene Upsell-Mechanik solltest du kennen, bevor du dich einrichtest — der Weg von 0 $ zu vierstellig ist kürzer, als er aussieht.

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  3. Pipedrive

    Am besten für: Kleine Sales-Teams, die keinen Salesforce-Admin beschäftigen wollen

    Stärken

    • Was Salesforce in Objekten abbildet, zeigt Pipedrive als ein Kanban-Board — am ersten Tag verstanden
    • Lite ab 14 $/Seat/Monat unterbietet sogar die Starter Suite, ohne Implementierungsprojekt
    • EU-Anmeldungen laufen über Frankfurt und Pipedrives EU-Gesellschaft — DSGVO-seitig sauber geregelt

    Schwächen

    • Kein Free-Tier — als reines Netzwerk-Gedächtnis bezahlst du jeden Monat für ungenutzte Deal-Mechanik
    • Konsequent deal-zentriert: Kontakte sind hier Anhängsel von Opportunities, nicht umgekehrt

    Preis: Kein Free-Tier. Lite 14 $/Seat/Monat (jährlich), Growth 39 $, Premium 49 $, Ultimate 79 $.

    Die beste Wahl, wenn du tatsächlich verkaufst und Salesforce nur wegen seiner Schwere verlässt: Pipedrive liefert die Quartalsübersicht ohne Rollenkonzepte, Sandboxen und Beratertage. Verwaltest du dagegen gar keine Deals, ist jeder bezahlte Seat hier eine Fehlinvestition — dann lieber Platz 1 oder 7.

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  4. Capsule CRM

    Am besten für: Kleinstunternehmen mit Kundenliste statt Vertriebsorganisation

    Stärken

    • Kostenlos bis 250 Kontakte für 2 Nutzer — und der erste Bezahltarif (Starter, 18 $) bleibt unter der Starter Suite
    • Pipeline, Aufgaben-Tracks und Projekt-Boards ohne Berechtigungs-Bürokratie
    • Über fünfzehn Jahre leise Verlässlichkeit — kein Produkt, das dich jedes Quartal neu verkauft

    Schwächen

    • AWS-Hosting in den USA ohne EU-Datenresidenz — Salesforce und Pipedrive bieten hier mehr Wahlfreiheit
    • Auch im kleinsten Gewand ein Business-CRM: Opportunities gehören zur Grundausstattung

    Preis: Free (250 Kontakte, 2 Nutzer). Starter 18 $/Nutzer/Monat (jährlich) bis Advanced 60 $/Nutzer/Monat.

    Capsule ist die Korrektur für den häufigsten Salesforce-Fehler im Kleinen: ein Werkzeug für 10.000-Personen-Organisationen auf einen Ein-Personen-Betrieb anzuwenden. Hier bekommst du die nützlichen zehn Prozent von Salesforce — Kontakte, Pipeline, Aufgaben — und sparst dir die übrigen neunzig samt deren Preisschild.

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  5. Less Annoying CRM

    Am besten für: Dienstleister, die ein CRM an einem Nachmittag beherrschen wollen

    Stärken

    • Ein einziger Tarif — 15 $/Nutzer/Monat, alles inklusive, unbegrenzte Kontakte — gegen Salesforces Editionen-Matrix
    • Kostenlose Telefon-Hotline mit echten Menschen statt Support-Tiers und Partnernetz
    • Keine Releases, die deine Arbeitsweise umkrempeln — bewusste Feature-Askese

    Schwächen

    • US-Hosting (St. Louis) ohne EU-Option und ohne native Apps — alles läuft im Browser-Tab
    • Kein Free-Tier; nach 30 Tagen Test beginnt das Abo, auch für reine Netzwerkpflege
    • Persönliches braucht Custom-Field-Bastelei — gedacht ist es für Kunden und Leads

    Preis: 15 $/Nutzer/Monat pauschal, alle Features. 30 Tage Test, kein Free-Tier, keine Vertragsbindung.

    Wer aus Salesforce kommt, erlebt LACRM wie eine Entgiftung: keine Editionen, keine Add-ons, keine Implementierungsphase — nur ein Werkzeug, das morgen genauso aussieht wie heute. Für kleine Kundengeschäfte nahezu ideal; für die rein private Kontaktpflege bleibt es dennoch ein bezahltes Sales-Werkzeug im falschen Einsatz.

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  6. Attio

    Am besten für: Moderne Teams, die das anpassbare Datenmodell lieben, nicht die Bürokratie

    Stärken

    • Eigene Objekte und Relationen wie in Salesforce — aber konfiguriert in Minuten statt in Beratungsprojekten
    • Echtzeit-Kollaboration, Gmail/Outlook-Sync und KI-Research-Agenten in einer modernen Oberfläche
    • Free-Plan bis 3 Nutzer als risikofreier Start

    Schwächen

    • Pro mit 69 $/Seat/Monat spielt preislich bereits in Salesforce-Regionen
    • Cloud-only und auf Go-to-Market ausgerichtet — Defaults sind Companies, Deals und Funding-Stufen
    • KI-Anreicherung wird in Workspace-Credits gemessen, was die realen Kosten verschleiern kann

    Preis: Free bis 3 Nutzer (mit Limits). Plus ~34 $/Seat/Monat, Pro 69 $/Seat/Monat (jährlich).

    Attio beweist, dass Salesforces eigentliche Stärke — ein Datenmodell, das sich deinem Geschäft anpasst — keine Enterprise-Schwerfälligkeit voraussetzt. Für ein Startup der spannendste Eintrag dieser Liste. Eine Einzelperson mit privatem Netzwerk mietet damit allerdings erneut ein Go-to-Market-System für einen Job, den es nicht meint.

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  7. Monica

    Am besten für: Selbsthoster, die Kontaktdaten grundsätzlich keinem Konzern anvertrauen

    Stärken

    • AGPL-Open-Source seit 2017: selbst gehostet entstehen keine Lizenzkosten — der maximale Kontrast zum Lizenzmodell von Salesforce
    • Modelliert Privatleben nativ: Geschenke, Schulden, Aktivitäten, Beziehungsgraph statt Accounts und Opportunities
    • Cloud-Variante auf europäischen Servern für alle ohne eigenen Server

    Schwächen

    • Keine nativen Mobile- oder Desktop-Apps — alles spielt sich im Browser ab
    • Selbsthosting verlangt dauerhafte Pflege eines PHP/Laravel-Stacks mit MySQL

    Preis: Selbst gehostet kostenlos. Monica Cloud 9 $/Monat oder 99 $/Jahr.

    Monica steht am entgegengesetzten Ende des Spektrums, das bei Salesforce beginnt: kein Vertrieb, keine Lizenzmatrix, kein Konzern — nur du, deine Datenbank und Felder für das, was Menschen tatsächlich ausmacht. Wer technisches Grundvertrauen mitbringt, bekommt das konsequenteste kostenlose Zuhause für ein privates Netzwerk.

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Häufige Fragen

Kann ich Salesforce für private Kontakte nutzen?
Können ja — sinnvoll selten. Du müsstest Freunde als Leads oder Kontakte unter Accounts anlegen, zahlst ab 25 $ pro Monat für die Starter Suite und navigierst eine Oberfläche, die für Vertriebsorganisationen entworfen wurde. Ein Personal CRM bildet dieselbe Aufgabe ohne diese Übersetzungsschicht ab — meist günstiger und mit Feldern, die Privates ernst nehmen.
Was kostet der günstigste Salesforce-Einstieg?
Die Starter Suite kostet 25 $ pro Nutzer und Monat (geprüft am 10. Juni 2026 auf der offiziellen Preisseite) — ein dauerhaft kostenloses Tier gibt es nicht, nur eine Testphase. Über drei Jahre sind das rund 850 € für eine Person. Zum Vergleich: HubSpots Free CRM kostet 0 $, Capsule führt 250 Kontakte gratis, und Endearist Pro Lifetime liegt einmalig bei 69 €.
Welche Salesforce-Alternative ist am einfachsten einzurichten?
Für Geschäftliches: Less Annoying CRM und Capsule — beide sind in unter einer Stunde produktiv, ohne Admin-Wissen. Für Privates: Endearist und Monica Cloud, die ganz ohne Vertriebskonfiguration auskommen, weil es nichts zu konfigurieren gibt. Den größten Abstand zur Salesforce-Einrichtung hat ein local-first Tool: installieren und loslegen.
Sollte mein Unternehmen Salesforce überhaupt verlassen?
Oft nicht. Für Organisationen mit komplexen Vertriebsprozessen, Compliance-Anforderungen und eigener Admin-Kapazität bleibt Salesforce der Maßstab — diese Liste will das nicht wegdiskutieren. Sie richtet sich an Einzelpersonen und Kleinstteams, die nur einen Bruchteil davon nutzen: Für die ist der Wechsel zu einem leichteren Werkzeug fast immer ein Gewinn an Geld und Nerven.

Preise und Verfügbarkeit geprüft am: 2026-06-10

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