Endearist
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Manifest

Wir versprechen.

Fünf Versprechen. Kein Kleingedrucktes.

01

Deine Daten bleiben bei dir. Local-first, immer.

Endearist läuft vollständig auf deinem Gerät. Deine Kontakte, deine Notizen, deine Interaktionshistorie — sie landen nicht auf unseren Servern, weil wir schlicht keinen zentralen Server haben, der deine Inhalte liest. Die SQLite-Datenbank liegt auf deiner Festplatte, in deinem Documents-Ordner, unter deiner Kontrolle.

Das ist keine Marketing-Aussage, die wir irgendwann zurückdrehen. Es ist eine Architektur-Entscheidung, die wir von der ersten Zeile Code an getroffen haben und die jedes einzelne Feature danach bewertet: Kann das ohne Server-Call funktionieren? Wenn ja, bleibt es offline. Wenn nein, fragen wir uns, ob wir es überhaupt bauen wollen.

Wenn du Endearist heute deinstallierst, sind deine Daten morgen noch da — im Documents-Ordner, als saubere SQLite-Datei, lesbar mit jedem Standard-Tool. Wir verschwinden aus deinem System, deine Erinnerungen bleiben.

Optionaler Cloud-Sync ist verfügbar — aber er ist end-to-end-verschlüsselt. Selbst wenn du Google Drive oder iCloud als Sync-Transport wählst, sehen wir nur opake, verschlüsselte Bytes. Dein Sync-Schlüssel verlässt dein Gerät nicht.

02

Wir tracken nichts. Plausible self-hosted, keine Drittanbieter.

Diese Website nutzt Plausible Analytics — und zwar unsere eigene, selbst gehostete Instanz. Plausible sammelt keine Cookies, keine Fingerprints, keine personenbezogenen Daten. Was wir sehen: wie viele Menschen eine Seite aufgerufen haben und aus welchem Land sie kamen. Nicht wer. Nicht wie lange. Nicht wohin danach.

Kein Google Analytics. Kein Facebook Pixel. Kein Hotjar. Keine Retargeting-Skripte. Wir haben keine eingebetteten Social-Buttons, die deinen Besuch an Drittserver melden. Wenn du unsere Website besuchst, erfährt niemand außer uns davon — und wir erfahren es nur als aggregierte Zahl, nicht als dein Profil.

In der App selbst gibt es keinerlei Telemetrie, die ohne deine explizite Einwilligung übertragen wird. Wenn wir irgendwann opt-in Crash-Reporting einbauen, ist es genau das: opt-in. Die Standardeinstellung ist Stille.

Wir verdienen kein Geld damit, dein Verhalten zu verkaufen. Unser einziges Geschäftsmodell ist, dass du die App kaufst — weil sie gut genug ist, dass du das möchtest.

03

Pay-once heißt pay-once. Kein Abo-Druck.

Pro Lifetime kostet 69 €. Einmal. Danach 0 €. Alle v1.x-Updates sind enthalten — nicht als temporäres Goodwill-Angebot, das wir später zurückziehen, sondern als schriftliches Versprechen, das hier steht und nicht verschwindet.

Subscription-Modelle schaffen einen Interessenskonflikt, der sich schleichend in jede Produktentscheidung einschreibt: Wie halte ich den User lang genug, damit er nächsten Monat weiter zahlt? Wir wollen diesen Konflikt nicht. Unser einziger Anreiz ist, etwas zu bauen, das so gut ist, dass du es weiterempfiehlst — oder dass du beim nächsten großen Versions-Sprung wieder kaufst.

Falls wir irgendwann Endearist v2.0 mit grundlegend neuen Grundlagen bauen: Pro-Lifetime- Käufer:innen von v1 bekommen 50 % Rabatt auf das Upgrade. Kein erzwungener Neukauf, keine Drohungen mit Feature-Abschaltung. Das ist der Deal.

Free bleibt Free. Wir machen keine Dark Patterns, die dich zum Upgrade nötigen — kein nerviges Banner, kein Feature-Gate, das bewusst schmerzhaft gesetzt wird. Wenn du das Upgrade willst, kaufst du es, weil es sich für dich lohnt. Nicht weil wir dich dazu treiben.

04

Wir verkaufen uns nicht. Und wenn doch, bleibt die App offen.

Endearist ist unabhängig und privat finanziert. Kein Venture Capital, keine externe Investoren, keine Acquisition-Gespräche. Das ist keine romantische Pose — es ist eine bewusste Entscheidung, weil VC-Finanzierung und Privacy-first-Produkte strukturell schwer vereinbar sind. VC braucht Exit, Exit heißt meist Acquisition, Acquisition heißt oft: neues Eigentümer, neues Geschäftsmodell, neue Datenpolitik.

Du kennst die Geschichte: Mesh wurde von Automattic übernommen. Clay wurde an ServiceTitan verkauft. Accompany an Cisco. Jedes Mal standen Nutzer:innen vor der Frage: Was passiert jetzt mit meinen Daten? Bekomme ich Bescheid, wenn sich die Privacy Policy ändert? Kann ich noch exportieren, bevor der Dienst abgeschaltet wird?

Unser Versprechen: Wenn wir Endearist jemals verkaufen sollten, werden wir das vorher ankündigen. Wir werden eine Export-Periode von mindestens 90 Tagen geben. Und der App-Code sowie das Datenformat-Spec werden public domain. Kein Lock-in nach dem Ausschalten.

Wenn wir ganz zumachen ohne Acquisition: gleiche Regel. 90 Tage Vorwarnung, vollständiger Export, Open-Source-Release des Kerns. Deine Daten gehören dir — auch wenn wir aufhören zu existieren.

05

Export geht jederzeit. In Plain Markdown.

Du kannst deine gesamten Daten jederzeit als plain Markdown exportieren — ohne Wartezeit, ohne Antrag, ohne dass du einen Grund angeben musst. Der Export funktioniert offline, braucht keine Serververbindung und liefert lesbare Textdateien, die du in jedem Editor öffnen kannst.

Das Format ist absichtlich simpel: Ein Markdown-File pro Kontakt, strukturierte Frontmatter für maschinenlesbare Felder, Freitext für Notizen und Interaktionen. Du kannst es in Obsidian öffnen, in VS Code suchen, in ein Python-Script einlesen oder einfach archivieren und nie wieder anfassen.

Zusätzlich zum Markdown-Export liegt die SQLite-Datei direkt auf deinem Gerät. Kein versteckter Pfad, kein verschlüsselter Container — die Settings zeigen dir den genauen Dateipfad. Du kannst sie jederzeit mit DB Browser for SQLite, DBeaver oder jedem anderen Tool öffnen und direkt lesen oder manipulieren.

Daten-Portabilität ist kein Bonus-Feature. Es ist die Grundlage dafür, dass du uns vertrauen kannst — weil du weißt, dass du jederzeit gehen kannst. Wenn du gehst, nimmst du alles mit.