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HubSpot-Alternativen

Die 7 besten HubSpot-Alternativen 2026 — wenn dein Netzwerk kein Funnel ist

Jahrelang war die Antwort auf "Wo parke ich meine Kontakte kostenlos?" reflexhaft HubSpot — und für Startups, die ihre erste Sales- und Marketing-Maschine bauen, stimmt sie bis heute. Doch das Free CRM hat sich verändert: Seit der Kürzung im September 2024 ist es auf 1.000 Kontakte und 2 Nutzer gedeckelt, E-Mails und Formulare tragen HubSpot-Branding, und der erste Bezahlschritt führt in ein Hub-System, dessen Professional-Stufen vierstellige Jahresbeträge kosten. Wer dort nur sein persönliches oder berufliches Netzwerk pflegt, betreibt im Grunde eine Marketing-Datenbank über die eigenen Freunde. Diese Liste sortiert sieben Auswege: leichtgewichtige Business-CRMs für Solo-Selbstständige und echte Personal CRMs für alle, deren Kontakte keine Leads sind. Preise am 10. Juni 2026 gegen die öffentlichen Preisseiten geprüft, Eigenwerbung klar markiert.

Warum Leute HubSpot verlassen

Drei Dinge treiben Leute aus HubSpot heraus. Erstens die Free-Tier-Kürzung: Seit September 2024 sind kostenlos nur noch 1.000 Kontakte drin — wer sein Adressbuch über Jahre dort gesammelt hat, stößt an die Decke oder zahlt. Zweitens das Branding und die Upsell-Leiter: Das Gratis-CRM ist der Einstieg in ein Hub-System, in dem Sales Hub Starter bei 20 $ pro Seat und Monat beginnt und die tieferen Breeze-KI-Funktionen hinter Bezahl-Hubs stecken. Drittens die Form: Kontakte tragen Lifecycle-Stufen und Lead-Scores, die Timeline protokolliert Deal-Aktivität — für ein privates Netzwerk ist das die falsche Grammatik, und DSGVO-seitig liegen die Daten standardmäßig auf AWS in den USA (Frankfurt nur bei bewusster Wahl, einzelne Sub-Prozessoren arbeiten trotzdem außerhalb der EU). Für ein wachsendes Unternehmen bleibt HubSpot erstklassig — fürs Menschen-Merken gibt es passendere Werkzeuge.

Wie wir bewertet haben — und unsere Befangenheit

Damit es niemand überliest: Endearist auf Platz 1 ist unser eigenes Produkt. Wir legen deshalb die Kriterien offen, statt Neutralität zu behaupten. Gewichtet haben wir, was HubSpot-Flüchtlinge konkret suchen: ein Free-Tier oder fairer Festpreis statt Hub-Leiter, ein Kontaktmodell ohne Lifecycle-Zwang, Datenstandort und Exit-Qualität des Exports. Sämtliche Preisangaben haben wir am 10. Juni 2026 auf den Preisseiten der Anbieter nachgeschlagen. Niemand hat für seinen Platz bezahlt, nichts ist verlinkt, woran wir verdienen — und die Schwächen jedes Eintrags stehen direkt daneben, bei unserem zuerst.

  1. Endearist

    Unser Produkt

    Am besten für: Das private Netzwerk, das nie Lifecycle-Stufen tragen sollte

    Stärken

    • Kein 1.000-Kontakte-Deckel und keine Hub-Leiter: Pro Lifetime kostet 69 € — einmal, nicht pro Seat und Monat
    • Local-first mit optionalem Ende-zu-Ende-verschlüsseltem Sync (AES-256-GCM, Schlüssel bei dir) — DSGVO-Fragen stellen sich gar nicht erst
    • Felder, die HubSpot nicht kennt: How-we-met, Haustiere, Lebensereignisse, dazu Journal und Wochen-Ritual
    • KI nur auf Wunsch: eigener API-Schlüssel bleibt auf dem Gerät, oder EU-geroutete Aktionen in den Cloud-Tarifen

    Schwächen

    • Keine Pipelines, Sequenzen, Formulare oder Dashboards — für alles Umsatzförmige brauchst du weiterhin HubSpot oder Ähnliches
    • Kein E-Mail-Sync: Die Kontakt-Timeline füllt sich nicht automatisch aus deinem Posteingang
    • Bewusst ohne Team-Seats — als gemeinsames Firmen-CRM ungeeignet

    Preis: Free bis 25 Kontakte. Pro Lifetime 69 € einmalig, Pro Cloud Light 4,99 €/Monat, Pro Cloud 9,99 €/Monat.

    Unser ehrlichster Rat lautet: trennen statt wechseln. Behalte HubSpot für alles, was Umsatz ist, exportiere die persönlichen Kontakte als CSV (CRM → Kontakte → Exportieren) und gib ihnen in Endearist ein Zuhause ohne Lead-Scores. Das entlastet nebenbei dein 1.000er-Limit — und die Menschen, die dir wichtig sind, liegen künftig auf deinem Gerät statt im Funnel eines Marketingkonzerns.

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  2. Capsule CRM

    Am besten für: Solo-Selbstständige, denen HubSpot zu viel Maschine geworden ist

    Stärken

    • 250 Kontakte und 2 Nutzer kostenlos, ohne dass deine E-Mails fremdes Branding tragen
    • Pipeline, Tracks und Projekt-Boards ohne Hub-Architektur — ein Produkt statt fünf Module
    • Vorbildlicher Datenauszug: CSV, Excel, vCard und ein ZIP-Komplettexport für Admins

    Schwächen

    • Liegt auf AWS in den USA und bietet anders als HubSpot keine EU-Datenresidenz an
    • Opportunities und Sales-Vokabular durchziehen das Produkt — privat fühlt es sich nach Arbeit an

    Preis: Free (250 Kontakte, 2 Nutzer). Starter 18 $/Nutzer/Monat (jährlich) bis Advanced 60 $/Nutzer/Monat.

    Wer HubSpot nur als zu groß empfindet — nicht als grundsätzlich falsch —, findet in Capsule die ruhige Schwester: dieselben Grundfunktionen, keine Upsell-Architektur, seit über fünfzehn Jahren verlässlich. Das 250er-Free-Tier reicht für viele Selbstständige komplett aus. Nur die US-Datenhaltung ohne Frankfurt-Option solltest du bewusst abnicken.

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  3. Attio

    Am besten für: Startups, die HubSpots Modul-Logik gegen echte Flexibilität tauschen

    Stärken

    • Eigene Objekte und echte Relationen zwischen Datensätzen — du baust dein Modell, statt eines übergestülpt zu bekommen
    • Free-Plan für bis zu 3 Nutzer, der wirklich nutzbar ist, plus Gmail/Outlook-Sync und Echtzeit-Kollaboration
    • KI-Research-Agenten, die Kontakte und Firmen automatisch anreichern

    Schwächen

    • Mit ~34-69 $/Seat/Monat für Firmen kalkuliert — über drei Jahre vierstellig pro Person
    • Cloud-only und revenue-förmig: Defaults sind Companies, Deals und Funding-Stufen, KI wird in Credits gemessen

    Preis: Free bis 3 Nutzer (mit Limits). Plus ~34 $/Seat/Monat, Pro 69 $/Seat/Monat (jährlich). Kein Lifetime.

    Attio ist die Antwort, wenn HubSpot dich durch Starrheit verliert statt durch Größe: Das Datenmodell biegt sich weiter Richtung Privatleben als jedes andere Sales-CRM dieser Liste. Trotzdem bleibt es ein Go-to-Market-Instrument mit Seat-Preisen — als reines Adressbuch für Freunde wäre das, als würdest du mit einem Rennwagen Brötchen holen.

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  4. Less Annoying CRM

    Am besten für: Kleine Dienstleister, die HubSpots Preisleiter satt haben

    Stärken

    • Genau ein Tarif: 15 $/Nutzer/Monat, unbegrenzte Kontakte, jedes Feature enthalten — das exakte Gegenteil des Hub-Modells
    • Menschen am Support-Telefon, kostenlos — bei HubSpot ein Privileg höherer Stufen
    • Keine KI, kein Marketing-Modul, kein Wachstumsdruck: das Werkzeug bleibt, wie du es gelernt hast

    Schwächen

    • Kein Free-Tier — der HubSpot-Gratis-Reflex funktioniert hier nicht, nach 30 Tagen Test wird gezahlt
    • Web-only auf US-Servern ohne EU-Residenz, ohne native Mobile- oder Desktop-Apps
    • Privates passt nur über improvisierte Custom Fields — die Voreinstellungen denken in Leads

    Preis: 15 $/Nutzer/Monat pauschal. 30 Tage kostenlos testen, kein Free-Tier, keine Verträge.

    LACRM kuriert das HubSpot-Trauma an der Wurzel: Es gibt schlicht nichts, worauf man upgraden könnte. Für Makler, Berater und Handwerksbetriebe mit Kundenstamm ist das befreiend. Wer allerdings gar kein Geschäft verwaltet, zahlt hier 540 € über drei Jahre für eine Aufgabe, die ein Personal CRM günstiger und passender erledigt.

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  5. Pipedrive

    Am besten für: Teams, die von HubSpot nur den Sales-Teil je gebraucht haben

    Stärken

    • Konzentriert sich auf genau eine Sache — die Kanban-Pipeline — und macht sie besser als HubSpots Deal-Board
    • Transparente Seat-Preise von 14 bis 79 $ statt Hub-Kombinatorik mit Pflicht-Onboarding
    • EU-Kunden bekommen Frankfurt als Rechenzentrum und kontrahieren mit Pipedrives EU-Gesellschaft

    Schwächen

    • Ohne Free-Tier fällt der Hauptgrund weg, aus dem viele überhaupt bei HubSpot gelandet sind
    • Für private Netzwerke noch unpassender als HubSpot: Hier ist wirklich alles ein Deal

    Preis: Kein Free-Tier. Lite 14 $/Seat/Monat (jährlich), Growth 39 $, Premium 49 $, Ultimate 79 $.

    Der richtige Tausch, wenn dich an HubSpot der Marketing-Überbau stört, nicht das Verkaufen selbst: Pipedrive ist fokussierter, schneller erlernt und ehrlicher bepreist. Es löst aber ausdrücklich das Geschäftsproblem — wer sein privates Adressbuch aus dem Free CRM retten will, schaut besser auf die Plätze 1, 6 und 7.

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  6. Monica

    Am besten für: Selbsthoster, die ihr Netzwerk komplett aus fremden Clouds holen

    Stärken

    • AGPL-lizenziert und seit 2017 öffentlich entwickelt — selbst gehostet fällt keine einzige Gebühr an
    • Denkt in Beziehungen statt Leads: Geschenkelisten, Schulden, Aktivitäten, Beziehungsgraph
    • Die Cloud-Variante läuft auf europäischen Servern — ein DSGVO-Upgrade gegenüber HubSpots US-Default

    Schwächen

    • Mobil nur als Web-Ansicht der Laravel-App, Desktop nur im Browser — native Apps fehlen
    • Der eigene Server will gewartet werden: PHP, Laravel, MySQL, Updates — dauerhaft

    Preis: Selbst gehostet kostenlos. Monica Cloud 9 $/Monat oder 99 $/Jahr.

    Monica beantwortet die Frage, die HubSpot nie stellt: Was, wenn Kontakte einfach Menschen sind? Geburtstage, Geschenkideen und gemeinsame Erinnerungen haben hier native Felder statt improvisierter Properties. Bring nur Bereitschaft für Serverpflege mit — oder die 9 $ monatlich für die EU-Cloud-Variante.

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  7. Dex

    Am besten für: Networker, die Kontakte pflegen, ohne ihnen etwas zu verkaufen

    Stärken

    • Erfasst Jobwechsel automatisch über LinkedIn-Sync und Browser-Erweiterung — HubSpot braucht dafür Daten-Anreicherungs-Tools
    • Keep-in-touch-Rhythmen pro Person statt Sequenzen pro Segment
    • Echte native Apps auf iOS und Android plus Web und macOS

    Schwächen

    • Gehostet auf US-Servern (AWS), KI-Funktionen laufen über OpenAI — für DSGVO-bewusste Nutzer ein Abwägen
    • Premium 12 $/Monat liegt über manchem Sales-CRM-Einstieg — ohne Lifetime-Option
    • Aufs Berufliche zugeschnitten; private Tiefe wie Lebensereignisse oder How-we-met fehlt

    Preis: Free-Tier. Premium 12 $/Monat, Professional 20 $/Monat. Kein Lifetime.

    Dex passt, wenn dein HubSpot-Account in Wahrheit ein Karriere-Netzwerk war: Es hält Hunderte berufliche Kontakte warm, ohne sie durch einen Funnel zu schieben. Die Daten ziehen damit allerdings von einer US-Cloud in die nächste — wem genau das widerstrebt, der landet bei Platz 1 oder 6.

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Häufige Fragen

Ist HubSpots kostenloses CRM noch kostenlos?
Ja, es existiert weiterhin — aber seit September 2024 deutlich beschnitten: maximal 1.000 Kontakte, 2 Nutzer, und E-Mails wie Formulare tragen HubSpot-Branding. Darüber beginnt der Bezahl-Pfad bei Sales Hub Starter für 20 $ pro Seat und Monat. Kostenlos heißt hier also: kostenlos, solange dein Netzwerk klein bleibt.
Kann ich HubSpot als Personal CRM benutzen?
Technisch ja, und viele tun es, weil das Free-Tier lockt. Praktisch pflegst du dann eine Marketing-Datenbank über deine Freunde: Jeder Kontakt trägt Lifecycle-Stufe und Lead-Score, und für Dinge wie "wie wir uns kennengelernt haben" gibt es keine Heimat. Ab 1.000 Kontakten zwingt dich das Limit zudem in einen Firmentarif.
Wie bekomme ich meine Kontakte aus HubSpot heraus?
Unter CRM → Kontakte filterst du die gewünschten Personen, wählst alle aus und klickst Exportieren — als CSV mit allen Eigenschaften. Namen, E-Mails, Telefonnummern und Notizen wandern in jedes andere Tool; Lifecycle-Stufen und Lead-Scores bleiben zurück, was bei einem privaten Umzug genau richtig ist.
Welche HubSpot-Alternative ist kostenlos?
Drei Kandidaten: Capsule führt 250 Kontakte für 2 Nutzer gratis und ohne Branding, Attio ist bis 3 Nutzer kostenlos (mit Limits), und Monica kostet selbst gehostet gar nichts — verlangt aber einen eigenen Server. Endearist Free deckt 25 Kontakte ab; danach ist die Lifetime-Lizenz für 69 € der einzige Einmalpreis dieser Liste.

Preise und Verfügbarkeit geprüft am: 2026-06-10

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Local-first Personal CRM. Kostenlos bis 25 Kontakte. Pro Lifetime 69 € — einmalig.

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