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Bestenliste

Die 6 besten einfachen CRMs 2026 — für Menschen, nicht für Pipelines

„Einfaches CRM" suchen Menschen, die schon einmal an Salesforce oder einem überladenen Tool verzweifelt sind — und die wissen, dass ein Werkzeug, das du nicht benutzt, gar nichts verwaltet. Einfachheit ist dabei keine Frage der Feature-Anzahl, sondern der Form: Verstehst du die App am ersten Nachmittag? Musst du Felder konfigurieren, bevor du loslegen kannst? Und bleibt sie einfach, wenn der Anbieter wächst? Diese Liste rankt sechs Werkzeuge, die Einfachheit ernst meinen, quer über zwei Welten: Personal CRMs für private Beziehungen und die wenigen Business-CRMs, die dem Feature-Wettrüsten widerstanden haben. Wir sagen bei jedem ehrlich, für welche Sorte Kontakte es gebaut ist — denn das einfachste CRM ist das, dessen Datenmodell zu deinem Leben passt und keine Übersetzung braucht.

Wie wir bewertet haben — und unsere Befangenheit

Damit du es nicht im Kleingedruckten suchen musst: Platz 1 ist unser eigenes Produkt, und diese Liste ist entsprechend zu lesen — jeder Eintrag inklusive unserem nennt echte Schwächen. Einfachheit haben wir konkret gemessen: Zeit bis zum ersten nützlichen Eintrag, Anzahl der Konzepte, die du lernen musst (Pipelines? Stages? Credits?), und ob das Werkzeug ohne Konfiguration startklar ist. Dazu kommen unsere Standard-Achsen Datenhoheit, Gesamtkosten über drei Jahre und Plattformabdeckung, damit „einfach" nicht „billig gebaut" heißt. Preise am 10. Juni 2026 gegen die öffentlichen Preisseiten geprüft; keine Affiliate-Links, keine bezahlten Platzierungen.

  1. Endearist

    Unser Produkt

    Am besten für: Private Beziehungen pflegen, ohne je „Pipeline" zu lesen

    Stärken

    • Nichts zu konfigurieren: Die Felder (How-we-met, Lebensereignisse, Kadenz) sind fertig und beziehungsförmig
    • Sanfte Erinnerungen pro Person statt Streaks, Scores oder Dashboards
    • Einfach bleibt es auch beim Preis: Free bis 25 Kontakte, danach 69 € einmalig — keine Tarif-Matrix
    • Läuft nativ auf iOS, Android, macOS, Windows und Linux; Daten local-first auf deinem Gerät

    Schwächen

    • Für Kundenverwaltung ungeeignet — es gibt bewusst keine Deals, Aufgabenketten oder Reports
    • Journal und Tiefenfelder sind mehr Gewicht, als Minimalisten bestellt haben
    • Kein E-Mail-Sync und keine automatische Kontaktanreicherung

    Preis: Free bis 25 Kontakte. Pro Lifetime 69 € einmalig, Pro Cloud Light 4,99 €/Monat, Pro Cloud 9,99 €/Monat.

    Einfachheit durch Weglassen der richtigen Dinge: keine Pipelines, keine Stages, keine Credits — nur Menschen, Notizen und ein Rhythmus pro Person. Wenn deine Kontakte Freunde, Familie und Mentoren sind, ist das die kürzeste Strecke zwischen „App installiert" und „Beziehung gepflegt". Wenn deine Kontakte Kunden sind, scroll weiter zu LACRM und Capsule.

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  2. Less Annoying CRM

    Am besten für: Kleine Dienstleister, die ein CRM an einem Nachmittag verstehen wollen

    Stärken

    • Ein Preis, keine Tarife: 15 $/Nutzer/Monat mit allen Features, unbegrenzten Kontakten und ohne Upsells
    • Kostenloser Telefon-Support von echten Menschen — in dieser Branche fast einzigartig
    • Bewusster Verzicht auf KI-Hype und Enterprise-Features hält die Oberfläche dauerhaft schlank

    Schwächen

    • Web-only: keine nativen Mobile- oder Desktop-Apps, nur eine mobil-optimierte Browser-Ansicht
    • Ein Sales-CRM im Kern — Pipelines und Lead-Reports setzen Kunden voraus, nicht Freunde
    • US-Hosting ohne EU-Datenresidenz und kein Free-Tier (30 Tage Test)

    Preis: Pauschal 15 $/Nutzer/Monat, alle Features inklusive. 30 Tage Testphase, kein Free-Tier.

    Der Name ist Programm, und das seit Jahren: keine Tarif-Matrix, keine Vertragsfallen, keine Überraschungen auf der Rechnung. Für ein kleines Dienstleistungsgeschäft ist LACRM das einfachste ernsthafte CRM am Markt. Es lebt allerdings im Browser-Tab, denkt in Leads und kostet über drei Jahre rund 540 € — Einfachheit als Abo, nicht als Besitz.

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  3. Capsule CRM

    Am besten für: Freelancer, die eine Pipeline ohne Enterprise-Komplexität brauchen

    Stärken

    • Aufgeräumte Kontaktdatenbank plus genau eine Pipeline-Idee — seit über fünfzehn Jahren leise hervorragend
    • Brauchbares Free-Tier: 250 Kontakte für 2 Nutzer
    • Vorbildlicher Export (CSV, Excel, vCard, Komplett-ZIP)

    Schwächen

    • Das Sales-Gerüst (Opportunities, Tracks) steht überall — privat genutzt stolperst du ständig darüber
    • Browser-basiert; mobil gibt es nur Companion-Apps zum Web-CRM
    • US-Hosting (AWS) ohne EU-Datenresidenz-Option

    Preis: Free: 250 Kontakte, 2 Nutzer. Starter 18 $/Nutzer/Monat (jährlich).

    Vermutlich das sanfteste Sales-CRM überhaupt: schnell, fair bepreist und mit bewundernswerter Zurückhaltung gepflegt. Wer Kunden, Angebote und Follow-ups verwalten will, bekommt Einfachheit ohne Naivität. Die Reibung beginnt erst, wenn Freunde statt Kunden in der Datenbank stehen — für „wie heißen die Kinder?" hat Capsule keinen Platz, weil Kunden so etwas nicht brauchen.

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  4. Queue

    Am besten für: iPhone-Nutzer, denen schon ein Personal CRM zu viel ist

    Stärken

    • Genau eine Idee, sauber umgesetzt: eine Queue von Menschen mit sanften Melde-dich-Erinnerungen
    • Befüllt sich fast von selbst — Import aus Google Calendar, Gmail-Threads, LinkedIn und iPhone-Kontakten
    • Ein-Tipp-Export aller Daten, jederzeit

    Schwächen

    • Nur iPhone — kein Android, kein Desktop
    • Gehosteter Dienst eines einzelnen Indie-Entwicklers: Busfaktor eins
    • Kein Free-Tier — nach der Testwoche kostet es 4,99 $/Monat

    Preis: 4,99 $/Monat nach einer kostenlosen Testwoche. Kein Free-Tier, kein Lifetime.

    Wenn Einfachheit das Feature ist, gewinnt Queue die reine Lehre: nichts zu lernen, nichts zu konfigurieren, die App befüllt sich selbst. Dass es trotzdem nicht weiter oben steht, liegt an der Plattform-Enge (nur iPhone) und der strukturellen Wette auf eine einzelne Person — die der vorbildliche Ein-Tipp-Export immerhin absichert.

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  5. Cardhop

    Am besten für: Apple-Nutzer, denen ein besseres Kontakte-App-Erlebnis reicht

    Stärken

    • Natürlichsprachige Eingabe („Mittagessen mit Maria nächste Woche") — lokales Parsing, blitzschnell und privat
    • Keine eigene Cloud: arbeitet direkt auf deinen bestehenden Konten (iCloud, Google, Exchange)
    • Flexibits Premium (~57 $/Jahr) inklusive Fantastical — ein hervorragender Deal

    Schwächen

    • Nur Apple: iPhone, iPad, Watch und Mac — kein Android, kein Windows, kein Web
    • Ein brillantes Adressbuch, kein Beziehungssystem — keine Kadenz-Erinnerungen, kein Journal

    Preis: Basisfunktionen gratis. Flexibits Premium ~4,75 $/Monat jährlich (~57 $/Jahr), inkl. Fantastical.

    Genau genommen gar kein CRM — aber für viele „einfaches CRM"-Suchende die richtige Antwort: ein pfeilschnelles, wunderschönes Adressbuch mit Geburtstagen und Beziehungen-Ansicht, dessen Datenschutz-Architektur (keine Anbieter-Cloud) wir aufrichtig respektieren. Sobald du Erinnerungs-Rhythmen oder Gesprächsnotizen mit Gedächtnis willst, bist du eine Kategorie weiter.

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  6. folk

    Am besten für: Agenturen, die ein leichtes, modernes Kunden-CRM wollen

    Stärken

    • Die aufgeräumteste Oberfläche unter den Business-CRMs — Tabellen-UI mit Notion-Gefühl
    • LinkedIn-One-Click-Erfassung und Gmail/Outlook-Zwei-Wege-Sync sparen echte Tipparbeit
    • DSGVO-konforme Datenverarbeitung

    Schwächen

    • Einfach in der Bedienung, nicht im Preis: Standard 24 €/Monat, KI weitere 25 €/Monat
    • Deal- und Pipeline-Denken in den Standardfeldern — für private Kontakte die falsche Form
    • Cloud-only; Android nur als PWA/Web, kein Linux

    Preis: Standard 24 €/Monat, Premium 39 €/Monat, KI-Add-on +25 €/Monat.

    Beweist, dass ein Kunden-CRM sich leicht anfühlen kann — die Oberfläche ist die eleganteste der Business-Riege. In einem Einfachheits-Ranking landet es trotzdem hinten, weil die Einfachheit an der Rechnung endet: Mit KI kostet folk rund 49 €/Monat, und das Datenmodell verlangt, dass du in Deals denkst. Für Agenturen großartig, privat zu viel Werkzeug für zu viel Geld.

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Häufige Fragen

Was ist das einfachste CRM für eine einzelne Person?
Kommt darauf an, wer in deiner Kontaktliste steht. Für private Beziehungen: Endearist (fertige Beziehungsfelder, nichts zu konfigurieren) oder Queue auf dem iPhone (eine Queue, sanfte Erinnerungen, sonst nichts). Für Kunden: Less Annoying CRM — 15 $ pauschal, alles drin, an einem Nachmittag verstanden — oder Capsule, wenn du ein Free-Tier willst. Das einfachste CRM ist immer das, dessen Standardfelder du nicht umbiegen musst.
Brauche ich ein CRM, wenn ich nicht im Vertrieb arbeite?
Ein Sales-CRM nicht — aber viele Menschen profitieren von einem Personal CRM: einem Ort für Geburtstage, Gesprächsnotizen und sanfte Erinnerungen, sich mal wieder zu melden. Der Unterschied ist das Datenmodell: keine Leads und Pipelines, sondern How-we-met, Lebensereignisse und ein Rhythmus pro Person. Wenn du regelmäßig Namen, Details oder Melde-dich-Vorsätze vergisst, lohnt sich der Blick auf die Personal-CRM-Einträge dieser Liste.
Warum sind die meisten CRMs so kompliziert?
Weil sie für Teams und Upgrade-Pfade gebaut werden: Jede neue Enterprise-Funktion (Rollen, Automatisierungen, Reports, Credits) landet auch in der Oberfläche der Solo-Nutzer. Die Werkzeuge dieser Liste widerstehen dem auf verschiedene Arten — LACRM durch ein Pauschalpreis-Versprechen ohne Tarife, Queue durch radikale Reduktion auf eine Funktion, Endearist durch ein Datenmodell, das Sales-Konzepte gar nicht erst kennt.
Reicht nicht einfach eine Tabelle oder das Adressbuch?
Für reine Stammdaten ja — Name, Nummer, Adresse sind im Adressbuch gut aufgehoben, und Cardhop macht genau das auf Apple-Geräten brillant. Was beiden fehlt, ist das aktive Element: Niemand erinnert dich, dass seit vier Monaten Funkstille herrscht, und eine Tabelle mit „zuletzt gesprochen"-Spalte pflegt sich erfahrungsgemäß zwei Wochen lang. Sobald du Erinnerungen willst, die von allein kommen, brauchst du eines der Werkzeuge dieser Liste.

Preise und Verfügbarkeit geprüft am: 2026-06-10

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