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Adressliste-Vorlage
Für Einladungen, Weihnachtspost oder Umzugskarten: Sammle eine Anschrift pro Haushalt in getrennten Spalten. Die Excel-Datei enthält 50 leere Zeilen, eine als Text formatierte PLZ-Spalte sowie ein separates Blatt mit fiktiven Beispielen und einer Anleitung für Word-Seriendruck. Etikettenformat und Druck richtest du selbst in Word ein. Alternativ kannst du die CSV nutzen; importiere ihre Spalten zuerst als Text.
Notiere, wann du eine Adresse zuletzt bestätigt hast. Prüfe ältere Einträge vor dem nächsten Versand und halte die Datei privat.
Datei-Import in der App ist für v1 geplant. Eine Freigabe dafür würde noch nicht belegen, dass alle Spalten dieser Website-Vorlage direkt übernommen werden. Eine solche Zuordnung ist nicht geprüft.
Adressliste als fertige Excel-Datei
50 leere Zeilen und neun Spalten. Die PLZ-Spalte ist bereits als Text formatiert, damit führende Nullen bei der Eingabe erhalten bleiben. Beispiele und Anleitung stehen auf einem separaten Blatt.
Auszug aus dem Beispielblatt ansehen
| Anrede fürs Etikett | PLZ | Ort | Land |
|---|---|---|---|
| Familie Brandt | 04109 | Leipzig | leer (Inland) |
Fiktive Einträge aus dem Blatt „Example“. Das Blatt „My list“ startet leer. Hier ist nur ein Teil der Spalten dargestellt.
Für Word-Seriendruck: Wähle das Blatt „My list“ als Datenquelle und berücksichtige nur ausgefüllte Zeilen. Das Blatt „Example“ enthält fiktive Daten. Etikettenformat, Feldzuordnung und Druck richtest du in Word ein.
Hilfe von Microsoft: Führende Nullen erhalten und Adressetiketten per Seriendruck.
Ohne Anmeldung, Makros oder automatische Nachrichten. Die Datei sendet keine Benachrichtigungen. Beim Öffnen in Google Sheets lädst du sie zu Google hoch. Die CSV-Alternative darunter enthält keine Formeln.
Eine CSV-Datei ohne Anmeldung. Importiere die Spalten als Text, wie unten beschrieben. Der Download allein importiert noch nichts.
UTF-8 mit BOM · Komma als Trennzeichen · Kopfzeile, fiktive Beispielzeile und eine leere Zeile. Diese CSV enthält keine Formeln oder automatischen Erinnerungen.
Was die CSV-Spalten bedeuten
| Spalte | So nutzt du sie | Beispiel |
|---|---|---|
| Name | Die Hauptperson des Haushalts, an die du adressierst – eine Zeile pro Haushalt, nicht pro Person. | Annika Brandt |
| Haushaltsmitglieder | Wer dort noch wohnt – Partner:in, Kinder, Mitbewohner:innen. Wichtig, damit auf der Karte niemand fehlt oder zu viel steht. | Partner Falk, Kinder Ole und Greta |
| Straße und Hausnummer | Straße, Hausnummer und ggf. Adresszusatz wie „Hinterhaus“ oder „c/o“ – alles, was auf die erste Anschriftzeile gehört. | Lindenstraße 14, Hinterhaus |
| PLZ | Die Excel-Datei nutzt bereits das Textformat. Bei der CSV vor dem Laden als Text importieren, damit 04109 seine führende Null behält. Nachträgliches Formatieren stellt verlorene Nullen nicht wieder her. | 04109 |
| Ort | Eigene Spalte statt „PLZ Ort“ in einem Feld – nur so kannst du später nach Ort filtern und sauber Etiketten drucken. | Leipzig |
| Land | Bei Inlandspost leer lassen. Für Auslandspost den passenden Ländernamen in Großbuchstaben verwenden und die Adressform des Ziellands prüfen. Das Beispiel zeigt eine deutsche Inlandspost-Anschrift. | |
| Anrede fürs Etikett | Die gewünschte erste Zeile für Umschlag oder Etikett, zum Beispiel „Familie Brandt“. Ordne sie beim Seriendruck dem entsprechenden Feld zu und prüfe die Vorschau. | Familie Brandt |
| Zuletzt geprüft | Wann du die Adresse zuletzt bestätigt hast (JJJJ-MM-TT) – etwa weil Post ankam oder du dort warst. Adressen altern schneller, als man denkt. | 2026-04-18 |
| Notizen | Postalische Eigenheiten: Klingel ohne Namen, Packstation, „zieht im Herbst um“. Keine persönlichen Geheimnisse – das ist eine Versandliste. | Zieht im Oktober nach Köln – vor Weihnachten nachfragen |
Die CSV als Text importieren
Excel: Daten → Aus Text/CSV. Wähle UTF-8 und Komma, dann Daten transformieren. Deaktiviere die automatische Typerkennung oder entferne den Schritt „Geänderter Typ“. Wähle alle Spalten und setze ihren Datentyp auf Text, bevor du sie lädst.
Google Sheets: Datei → Importieren → Hochladen. Wähle Komma und schalte „Text in Zahlen, Datumsangaben und Formeln konvertieren“ vor dem Import aus. Fehlt diese Option, nutze einen Importer mit Textspalten. Dabei lädst du die Datei zu Google hoch; für eine lokale Datei kannst du Excel verwenden.
So nutzt du die Vorlage
- Wähle Excel-Datei oder sicheren CSV-Import
In der Excel-Datei ist die PLZ-Spalte bereits als Text vorbereitet. Trage deine Anschriften im leeren Blatt „My list“ ein. Nutzt du die CSV, folge den Textimport-Schritten oben, bevor du Daten lädst. Prüfe die Beispiel-PLZ 04109: Steht dort 4109, ist die Null bereits verloren gegangen.
- Halte jede Adressangabe in ihrer eigenen Spalte
Nutze getrennte Spalten für Straße, PLZ, Ort und Land. So kannst du die Angaben beim Seriendruck den gewünschten Feldern zuordnen. Prüfe bei Auslandsadressen, ob weitere Angaben erforderlich sind.
- Verifiziere vor jedem Versand die ältesten Einträge
Sortiere vor einem Versand nach der Spalte „Zuletzt geprüft“ und schreibe den fünf bis zehn ältesten Einträgen eine kurze Nachricht: „Wohnt ihr noch in der Lindenstraße?“ Das kostet zehn Minuten und ist deutlich charmanter als eine zurückkommende Karte mit Aufkleber „Empfänger unbekannt“.
- Drucke Etiketten per Seriendruck statt von Hand
Speichere die ausgefüllte Excel-Datei lokal. Wähle in Word „Sendungen → Seriendruck starten → Etiketten“, dein Etikettenformat und das Blatt „My list“ als Datenquelle. Berücksichtige nur ausgefüllte Empfängerzeilen. Ordne Anrede, Straße, PLZ, Ort und bei Bedarf Land zu, prüfe die Vorschau und drucke zuerst einen Testbogen. Die Datei enthält keine fertig formatierten Etiketten.
Typische Fehler
- Eine Zeile pro Person statt pro Haushalt
Wenn Annika und Falk je eine eigene Zeile haben, bekommt der Haushalt zwei Karten – oder du musst beim Versand von Hand deduplizieren. Für eine Versandliste gilt: eine Zeile pro Briefkasten, alle Bewohner:innen in der Spalte Haushaltsmitglieder. Personen-Listen sind ein anderes Werkzeug für einen anderen Job.
- Die Liste nur alle paar Jahre anfassen
Adressen können sich zwischen zwei Anlässen ändern. Aktualisiere einen Eintrag, wenn du von einem Umzug erfährst, und nutze „Zuletzt geprüft“ für eine bestätigte Anschrift. Eine Notiz wie „zieht im Oktober um“ erinnert dich daran, vor dem Versand noch einmal nachzufragen.
- Dieselbe Person unter drei Schreibweisen
„A. Brandt“, „Annika Brandt“ und „Brandt, Annika“ sind für die Tabelle drei verschiedene Menschen – und beim Zusammenführen mehrerer alter Listen passiert genau das. Einige dich auf ein Namensformat, sortiere einmal alphabetisch und räume Duplikate auf, bevor du Etiketten druckst, nicht danach.
- Die Adressliste öffentlich teilen
Es ist verlockend, die Datei „kurz“ mit der Familie zu teilen, damit alle Adressen beisteuern. Aber eine Sammlung privater Wohnadressen samt Kindernamen ist sensibel – einmal per „Jeder mit dem Link“ freigegeben, ist sie nicht mehr einzufangen. Sammle Adressen lieber per Nachricht ein und pflege die Datei allein.
Häufige Fragen
- Wie erstelle ich eine Adressliste in Excel?
- Lade die Excel-Datei herunter und nutze das leere Blatt „My list“. Es enthält 50 vorbereitete Zeilen und neun Spalten; die PLZ-Spalte ist als Text formatiert. Trage eine Zeile pro Haushalt ein. Wenn du die CSV verwendest, importiere sie vor dem Laden mit Textspalten. Die Schritte stehen oben auf dieser Seite.
- Wie drucke ich Adressetiketten aus einer Tabelle?
- Nutze Word-Seriendruck mit der lokal gespeicherten Excel-Datei. Wähle dein Etikettenformat, das Blatt „My list“ und nur die ausgefüllten Empfängerzeilen. Ordne die Adressfelder zu und prüfe die Vorschau. Drucke zuerst auf gewöhnlichem Papier zur Kontrolle. Die Vorlage liefert Adressdaten, keine fertig gesetzten Etiketten und keine Druckgarantie.
- Wie frage ich höflich nach einer aktuellen Adresse?
- Mit Anlass und ohne Umschweife: „Wir schicken dieses Jahr Weihnachtspost – wohnt ihr noch in der Lindenstraße 14?“ Eine Bestätigungsfrage ist leichter zu beantworten als eine offene Bitte um die volle Adresse und zeigt nebenbei, dass du sie schon mal hattest. Für viele Adressen auf einmal funktioniert eine kurze Sammelnachricht mit persönlicher Anrede besser als ein anonymes Formular.
- Darf ich private Adressen einfach in einer Tabelle speichern?
- Für private Zwecke – Geburtstagspost, Einladungen, Weihnachtskarten – ist das unproblematisch; die DSGVO nimmt rein persönliche und familiäre Tätigkeiten ausdrücklich aus. Sorgfalt ist trotzdem angebracht: keine öffentliche Freigabe, keine Weitergabe an Dritte und löschen, was du nicht mehr brauchst. Sobald die Liste geschäftlich genutzt wird, gelten andere, strengere Regeln.
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-13
Endearist ist in Entwicklung.
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