Direktvergleich
Covve vs. Dex
Zwei Wettbewerber, verglichen von jemandem, der ein drittes Werkzeug verkauft — und das hier auch so hinschreibt.
Kurz gesagt
Beide sind fürs Netzwerken, treffen sich aber an verschiedenen Orten. Covve ist mobil und beginnt bei der Visitenkarte: schnelle OCR, News-Alerts zu verfolgten Kontakten, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf dem Gerät, 4,99 €/Monat. Dex ist Desktop-nah und beginnt bei LinkedIn. Konferenzgänger nehmen Covve, LinkedIn-Netzwerker nehmen Dex — und beim Datenschutz gewinnt Covve deutlich.
Wo sie sich unterscheiden
| Kriterium | Covve | Dex |
|---|---|---|
| Wo Kontakte entstehen | Physische Visitenkarten per OCR, dazu das Telefonbuch. | LinkedIn-Profile per Browser-Erweiterung, dazu Gmail, Outlook, Facebook, iCloud. |
| Verschlüsselung | Ende-zu-Ende auf dem Gerät für Notizen, Interaktionen, Erinnerungen und Familiendaten. | Gehostet; der Dienst braucht lesbaren Zugriff, damit die Automatik funktioniert. |
| Plattform | Reines Mobile-Produkt — kein Desktop-Client. | Web und Mobil plus Chrome-Erweiterung. |
| Preis | Gratis-Stufe mit begrenzten Scans, Pro 4,99 €/Monat — rund 180 € über drei Jahre. | Premium 12 $/Monat — rund 430 € über drei Jahre. |
| Kontakttiefe | Flach: Name, Firma, Rolle, Tags, Freitext. Auf Erfassung optimiert. | Mittel: Interaktionsverlauf, Kanban-Stufen, Cadence pro Person. |
Stand: 2026-08-06
Nimm Covve, wenn…
…du sammelst Karten und dein Telefon ist dein Arbeitsgerät. Covves OCR ist die beste der Kategorie, die News-Alerts zu verfolgten Kontakten sind für den Anwendungsfall „bei zweihundert Bekannten präsent bleiben" wirklich nützlich, und mit 4,99 €/Monat ist es weniger als die Hälfte von Dex. Der stärkste Punkt ist aber der Datenschutz: Covve verschlüsselt Notizen und Interaktionen auf dem Gerät, was in dieser Preisklasse selten und in dieser Kategorie ungewöhnlich ist.
Nimm Dex, wenn…
…niemand gibt dir mehr Visitenkarten, weil dein Netzwerk auf LinkedIn entsteht. Dann läuft Covves Kernfunktion ins Leere, und Dex' Jobwechsel-Benachrichtigungen sind genau die Information, die du sonst verpasst. Dazu kommt ein Desktop-Arbeitsplatz, den Covve gar nicht hat — wenn du deine Kontaktarbeit am Rechner machst statt am Telefon, ist das der praktische Unterschied im Alltag, nicht der Preis.
Und wo sitzen wir?
Am nächsten an Covves Haltung, nicht an seinem Anwendungsfall. Wir verschlüsseln ebenfalls auf dem Gerät und halten die Schlüssel nicht — aber wir scannen keine Visitenkarten und sind nicht fürs Netzwerken gebaut. Wenn du Covve wegen der Verschlüsselung und nicht wegen der OCR anschaust, lohnt unser Vergleich.
Häufige Fragen
- Hat Covve einen Desktop-Client?
- Nein, Covve ist ein reines Mobile-Produkt. Wer am Rechner arbeiten will, hat hier keine Wahl — das ist der Punkt, an dem Dex gewinnt, unabhängig vom Preis.
- Ist Covve wirklich Ende-zu-Ende verschlüsselt?
- Covve gibt an, Notizen, Interaktionen, Erinnerungen und Familiendaten auf dem Gerät zu verschlüsseln, ohne dass Covve sie ohne deinen Schlüssel öffnen kann. Wir haben das nicht selbst geprüft — die Angabe stammt von Covve.