Bestenliste
Die 6 besten Apps für Jahrestag-Erinnerungen 2026 — und der kostenlose Weg ohne App
Jahrestage sind der unterschätzte Sonderfall. Für Geburtstage haben iPhone und Android eine automatische Lösung eingebaut: Datum in den Kontakt, fertig — der Geburtstags-Kalender erledigt den Rest. Für den Hochzeitstag, den Tag, an dem ihr zusammengekommen seid, den Todestag eines Elternteils oder das Jubiläum einer Freundschaft gibt es diesen Automatismus nicht. Apple kennt zwar ein Feld „Jahrestag“ in den Kontakten, aber es landet nicht automatisch im Kalender wie ein Geburtstag. Wer sich also darauf verlässt, dass das Handy schon Bescheid sagt, wird genau bei den Daten überrascht, deren Vergessen am meisten wehtut. Diese Liste rankt sechs Wege, das zu lösen — von der kostenlosen Open-Source-App über den Bordmittel-Trick mit einem jährlich wiederkehrenden Termin bis zu Apps, die den Jahrestag mit Kontext verbinden statt nur mit einem Ping. Preise und Funktionen wurden im August 2026 gegen öffentlich einsehbare Quellen geprüft; wo Anbieter regional unterschiedlich abrechnen, steht das ausdrücklich dabei.
Wie wir bewertet haben — und unsere Befangenheit
Volle Transparenz: Endearist ist unser eigenes Produkt, und diese Seite sagt ausdrücklich, dass ein wiederkehrender Kalendertermin für den reinen Ping kostenlos reicht. Gerankt haben wir nach dem, was Jahrestage von Geburtstagen unterscheidet: Vorlauf (ein Jahrestag braucht meist Planung, nicht nur eine Nachricht), Ereignistypen jenseits des Geburtstags, Kontext zur Person und Plattform-Abdeckung — gegen Preis und Einrichtungsaufwand. Die kostenlosen Bordmittel treten als reguläre Einträge an. Alle Angaben wurden im August 2026 gegen öffentlich einsehbare Quellen geprüft. App-Store-Preise schwanken nach Region und Aktion — prüfe den aktuellen Preis, bevor du abschließt. Keine Affiliate-Links, keine bezahlten Platzierungen; jeder Eintrag nennt mindestens einen echten Nachteil.
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Endearist
Unser Produkt · noch nicht veröffentlichtJahrestage am Menschen statt im Kalender — mit dem Kontext, der die Gratulation persönlich macht
Am besten für: Alle, die zum Jahrestag mehr sagen wollen als „Alles Gute zum Jahrestag“
Stärken
- Wichtige Daten liegen beim Kontakt — direkt neben Notizen, Journal-Einträgen und deiner Melde-Kadenz für diese Person
- Beliebige Anlässe, nicht nur Geburtstage: Hochzeitstag, Kennenlern-Tag, Todestag, Jobjubiläum — ohne Custom-Field-Bastelei
- Das Beziehungs-Tagebuch macht aus dem Datum eine Geschichte: Was war letztes Jahr an diesem Tag, was habt ihr zuletzt besprochen
- Local-first auf iOS, Android, macOS, Windows und Linux, mit optionalem E2E-verschlüsseltem Sync
Schwächen
- Deutlich überdimensioniert, wenn du genau einen Jahrestag im Jahr im Blick behalten willst — dafür reicht ein wiederkehrender Kalendertermin
- Das Free-Tier endet bei 25 Kontakten
- Kein Home-Screen-Widget bisher — Erinnerungen laufen über App und Push, nicht über ein Widget wie bei Birday
Preis: Free bis 25 Kontakte. Pro Lifetime 69 € einmalig, Pro Cloud Light 4,99 €/Monat (49,99 €/Jahr), Pro Cloud 9,99 €/Monat (99,99 €/Jahr).
Wenn du nur den Hochzeitstag nicht vergessen willst, scroll zu Platz 3 und leg einen jährlichen Termin an — das kostet nichts und funktioniert. Endearist gewinnt diese Liste für den Fall darüber hinaus: Jahrestage betreffen fast immer mehrere Menschen gleichzeitig (Partnerin, Eltern, alte Freundschaften), und genau dort wird eine reine Datumsliste zur Pflichtübung. Steht das Datum neben den Notizen vom letzten Jahr, schreibst du nicht „Alles Gute zum Jahrestag“, sondern etwas, das zeigt, dass du dich erinnerst.
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Birday
Open-Source-App für Android, die ausdrücklich Jahrestage kennt — nicht nur Geburtstage
Am besten für: Android-Nutzer, die Vorlauf und Datenschutz wollen, ohne dafür zu zahlen
Stärken
- Unterstützt ausdrücklich mehrere Ereignistypen: Geburtstage, Jahrestage, Namenstage und Todestage — genau die Lücke, die die Bordmittel lassen
- Beliebig viele Vorab-Benachrichtigungen, frei einstellbar Tage im Voraus — der Punkt, an dem Jahrestage sich von Geburtstagen unterscheiden
- Quelloffen und werbefrei auf F-Droid und im Play Store, ohne Konto und ohne Cloud-Zwang; Import aus Kontakten oder Kalender
- Backup als CSV oder JSON und ein Notizfeld pro Eintrag — deine Daten bleiben mitnehmbar
Schwächen
- Nur Android — keine iOS-Version, kein Desktop, kein Sync zwischen Geräten
- Bewusst auf Erinnern beschränkt: das Notizfeld ist ein Notizfeld, keine Beziehungsebene
Preis: Kostenlos und Open Source (F-Droid / Play Store), ohne In-App-Käufe.
Auf Android ist das die beste kostenlose Antwort dieser Liste, und sie ist es deutlicher als beim Thema Geburtstage: Weil Birday Jahrestage, Namenstage und Todestage als eigene Ereignistypen führt, löst es genau das Problem, an dem Apples und Googles Automatik vorbeigeht. Dazu frei einstellbarer Vorlauf, kein Konto, kein Tracking. Wer ein iPhone hat, schaut weiter — für alle anderen ist die Frage nach einer bezahlten Jahrestags-App hiermit beantwortet.
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Apple Calendar + Contacts
Der kostenlose Bordmittel-Weg: ein jährlich wiederkehrender Termin mit Vorab-Hinweis
Am besten für: Apple-Nutzer mit einer Handvoll Jahrestagen, die nichts installieren wollen
Stärken
- Kostenlos und schon da: Termin anlegen, Wiederholung auf „jedes Jahr“, Hinweis auf eine oder zwei Wochen vorher — fertig
- Zwei Hinweise pro Termin möglich — einer mit Vorlauf zum Planen, einer am Tag selbst
- Synchronisiert über iCloud auf alle Apple-Geräte, ohne Drittanbieter und ohne zusätzliches Konto
Schwächen
- Das Feld „Jahrestag“ in den Kontakten hilft dir hier nicht: Anders als der Geburtstag wandert es nicht automatisch in den Kalender — du musst den Termin von Hand anlegen
- Kein Kontext: der Termin weiß, dass heute etwas ist, aber nichts darüber, worum es geht
- Skaliert schlecht — bei zwanzig Jahrestagen legst du zwanzig Termine an und pflegst sie einzeln
Preis: Kostenlos — auf jedem iPhone, iPad und Mac vorinstalliert.
Für ein bis fünf Jahrestage ist das die ehrliche Antwort, und sie kostet nichts. Wichtig ist nur, die Falle zu kennen: Viele tragen den Jahrestag brav ins Kontaktfeld ein und wundern sich, warum nie eine Erinnerung kommt — das Feld ist reine Dokumentation. Der funktionierende Weg ist ein Kalendertermin mit jährlicher Wiederholung und einem Hinweis ein bis zwei Wochen vorher, weil ein Jahrestag anders als ein Geburtstag fast immer Planung braucht.
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Google Calendar
Derselbe Bordmittel-Weg auf Android, Web und iPhone — mit einem Google-Konto
Am besten für: Android- und Google-Konto-Nutzer, die plattformübergreifend erinnert werden wollen
Stärken
- Kostenlos mit jedem Google-Konto: Termin anlegen, jährlich wiederholen, Benachrichtigung mit Vorlauf setzen
- Funktioniert überall, wo dein Konto ist — Android, Web, iPhone und Desktop-Browser, ohne separate App-Käufe
- Mehrere Benachrichtigungen pro Termin, sowohl Wochen vorher als auch am Tag selbst
Schwächen
- Wie bei Apple: kein Automatismus für Jahrestage, jeder Termin ist Handarbeit
- Kein Kontext und keine Gewichtung — der Hochzeitstag sieht aus wie der Zahnarzttermin
- Alles liegt in Googles Cloud; wer das vermeiden will, nimmt Birday oder Endearist
Preis: Kostenlos mit jedem Google-Konto.
Das Google-Pendant zu Platz 3 und genauso ehrlich empfohlen. Der Vorteil gegenüber Apple ist die Plattform-Unabhängigkeit: Derselbe Termin erreicht dich auf dem Android-Handy, im Browser auf der Arbeit und auf einem iPhone. Die Grenzen sind identisch — Handarbeit pro Datum, kein Kontext, keine Abstufung nach Wichtigkeit. Für eine überschaubare Zahl von Jahrestagen ist das trotzdem die vernünftigste kostenlose Lösung.
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Cardhop
Kontakte-App für Apple mit eingebauten Geburtstags- und Jubiläums-Hinweisen
Am besten für: Apple-Nutzer, die ohnehin ein besseres Adressbuch suchen
Stärken
- Jubiläums-Benachrichtigungen sind eingebaut — es ist die eine Apple-App dieser Liste, die den Jahrestag nicht als Handarbeit behandelt
- Arbeitet auf deinen bestehenden Konten (iCloud, Google, Exchange): Flexibits betreibt keine eigene Kontakt-Cloud
- Sehr gute Widgets und Spracheingabe — nützlich, wenn du das Adressbuch täglich benutzt
Schwächen
- Für reine Jahrestags-Erinnerungen lohnt das Abo nicht — ein wiederkehrender Kalendertermin kann dasselbe kostenlos
- Nur Apple-Plattformen: kein Android, kein Windows, keine Web-App
Preis: Basis kostenlos. Flexibits Premium ~4,75 $/Monat bei jährlicher Abrechnung (~57 $/Jahr), inklusive Fantastical.
Wie schon bei den Geburtstagen gilt: Niemand sollte Cardhop nur für Jahrestage abonnieren — der kostenlose Kalendertermin auf Platz 3 leistet dasselbe. Der Unterschied ist, dass Cardhop hier etwas kann, was Apples Bordmittel nicht können, nämlich Jubiläen automatisch melden. Wer ohnehin das beste Adressbuch der Apple-Welt will, bekommt diese Funktion als Teil eines Pakets, das sich über das Fantastical-Bundle rechnet.
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Cupla
Gemeinsamer Paar-Kalender mit Countdowns auf den Jahrestag — für beide sichtbar
Am besten für: Paare, bei denen beide den Jahrestag im Blick haben sollen
Stärken
- Countdowns auf wichtige Daten wie Jahrestage sind eine Kernfunktion, nicht ein Nebenprodukt eines Kalendertermins
- Beide Partner sehen dasselbe — das löst den häufigsten Grund fürs Vergessen: Eine Person hat es sich notiert, die andere nicht
- Zieht bestehende Google-, Apple- und Outlook-Kalender in eine gemeinsame Ansicht zusammen, plus geteilte Aufgabenlisten für die Planung
Schwächen
- Nur für Paare gedacht — für Jahrestage in Familie und Freundeskreis ist es das falsche Werkzeug
- Die Gratisversion ist im Kalender-Vorausblick eingeschränkt, was ausgerechnet bei einem Jahres-Countdown weh tut; der volle Funktionsumfang ist kostenpflichtig
- Nur iOS und Android, keine Desktop-App
Preis: Kostenlose Basisversion mit eingeschränktem Vorausblick; Premium als Abo (monatlich oder jährlich, App-Store-Preis regional unterschiedlich), 14 Tage Testphase.
Der Sonderfall für ein bestimmtes Problem: Wenn der Jahrestag deshalb schiefgeht, weil einer von euch ihn im Kopf hat und der andere nicht, löst ein geteilter Kalender mit Countdown mehr als jede Erinnerungs-App auf einem einzelnen Gerät. Genau dafür ist Cupla gebaut, inklusive geteilter Aufgabenliste für die Planung drumherum. Für alles außerhalb der Paarbeziehung — Eltern, Freundinnen, alte Kolleginnen — brauchst du etwas anderes von dieser Liste.
Häufige Fragen
- Warum erinnert mich das iPhone nicht an Jahrestage?
- Weil nur Geburtstage automatisch aus den Kontakten in den Kalender wandern. Das Feld „Jahrestag“ auf der Kontaktkarte ist reine Dokumentation und löst keine Benachrichtigung aus. Wer erinnert werden will, legt einen Kalendertermin mit jährlicher Wiederholung an und setzt den Hinweis auf ein bis zwei Wochen vorher — oder nutzt eine App wie Cardhop, die Jubiläen von sich aus meldet.
- Was ist die beste kostenlose Jahrestags-App?
- Auf Android: Birday. Es führt Jahrestage, Namenstage und Todestage als eigene Ereignistypen, ist quelloffen und werbefrei, braucht kein Konto und erlaubt beliebig viele Vorab-Benachrichtigungen. Auf dem iPhone gibt es kein vergleichbares kostenloses Gegenstück — dort ist der jährlich wiederkehrende Kalendertermin die beste Gratis-Lösung.
- Wie weit im Voraus sollte eine Jahrestags-Erinnerung kommen?
- Anders als bei Geburtstagen reicht der Ping am Tag selbst meistens nicht, weil ein Jahrestag oft Planung braucht — Tisch reservieren, etwas besorgen, sich freinehmen. Bewährt haben sich zwei Erinnerungen: eine etwa zwei Wochen vorher zum Planen und eine am Tag selbst. Apple- und Google-Kalender erlauben beide Hinweise pro Termin, Birday erlaubt beliebig viele.
- Kann ich Todestage und andere Gedenktage genauso verwalten?
- Ja, und es ist einer der Gründe, warum sich eine eigene Lösung lohnt. Birday führt Todestage als eigenen Ereignistyp, Endearist behandelt jedes wichtige Datum gleichwertig am Kontakt. Bei Kalendertermin-Lösungen empfiehlt es sich, den Hinweis anders zu setzen als bei fröhlichen Anlässen — etwa ein paar Tage vorher, damit der Tag selbst nicht von einer Benachrichtigung eröffnet wird.
Letzter dokumentierter Anbieter-Check: 2026-08-06
Endearist ist noch nicht veröffentlicht.
Lerne das geplante Produkt kennen. Diese Vorschau ist kein App-Download und kein kostenloser Testzugang.
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