Endearist

Für Ärzt:innen

Ein Personal CRM für Ärzt:innen — für die Menschen in deinem Leben, nicht die Patient:innen in deinen Akten.

Du führst bereits akribische Aufzeichnungen für Patient:innen. Endearist gibt Freund:innen, Mentor:innen, Ex-Kolleg:innen und Familie, die dich durch die Facharztausbildung gebracht haben, dieselbe Sorgfalt — ohne dass irgendetwas davon in einem System landet, das deine Klinik-IT lesen kann.

Strikt außerhalb des Klinik-Netzwerks

Endearist läuft lokal auf deinem privaten Handy und Laptop. Es fragt nie nach deinen Klinik-Zugängen, integriert sich nie mit deinem KIS, taucht nie in einem Netzwerk-Audit auf. Die Wand zwischen Berufsleben und den Menschen, die du liebst, bleibt da, wo sie hingehört — klar und sauber.

Notizen, die nicht beschlagnahmt werden

Persönliche Notizen über Nicht-Patient:innen-Beziehungen sollten nicht auf einem US-gehosteten Server liegen, der versehentlich in eine Haftpflicht-Discovery oder eine Personal-Anfrage hineingezogen wird. Endearists Notizen leben auf deinem Gerät. End-to-end-Verschlüsselung optional via Sync in deine private Cloud. AES-256-GCM. Du hast den Schlüssel.

Erinnerungen, die eine 28-Stunden-Schicht respektieren

Endearist piept dich nicht um 3 Uhr morgens an, wenn du Dienst hast. Ruhe-Stunden sind gerätelevel und persistent. Erinnerungen, sich bei einer Freundin zu melden, bündeln sich auf deinem Post-Dienst-Erholungstag, nicht mitten im Reanimationsalarm. Die App wird leiser, je belasteter du bist, nicht lauter.

Markdown-Export für Übergabe oder Sabbatical

Wenn du in Elternzeit gehst, ein Forschungssemester nimmst oder für ein Fellowship ins Ausland gehst, exportierst du deine Beziehungsnotizen als Plain-Markdown — lesbar in jedem Texteditor auf jedem Gerät. Keine App, keine Cloud, kein Vendor-Lock-in. Die Person, die du nach der Rückkehr bist, kann sie auch lesen.

Die Kollegin, die in fünf Jahren eine Überweisung wird

Medizin lebt davon zu wissen, wen man anrufen kann. Der Kollege aus der Weiterbildung ist längst Oberarzt irgendwo, die Bekanntschaft vom Kongressdinner leitet eine Abteilung, und die Durchwahl, die einer Patientin sechs Wochen Wartezeit erspart, ist fast immer persönlich und nicht institutionell. Dieses Netz baut sich über eine Laufbahn auf und zerfällt lautlos, denn nichts im Klinikalltag erinnert dich daran, mit jemandem in Kontakt zu bleiben, der gegangen ist. Eine Notiz pro Person — wohin, welches Fach, wann zuletzt gesprochen — ist der Unterschied zwischen ein Netz haben und einmal eines gehabt zu haben.

Wann Endearist nicht das Richtige ist

Nichts daran ist ein klinisches System. Es enthält keine Patientendaten, hängt an keinem KIS und darf nie für etwas benutzt werden, das der Schweigepflicht unterliegt — das gehört in deine Praxissoftware, Punkt. Was übrig bleibt, ist wirklich nützlich und wirklich nicht-klinisch: der Kollege aus der Weiterbildung, die Fachärztin, deren Durchwahl eine Woche spart, die Bekanntschaft von einem Kongress. Ist dein berufliches Netz deine Abteilung und siehst du sie täglich, ist hier nichts für dich. Praktisch heißt das: eine Zeile pro Person, wenn sich etwas ändert — neue Stelle, neuer Schwerpunkt, ein Gespräch, das über Smalltalk hinausging. Mehr braucht es nicht, und weniger überlebt den Klinikalltag nicht.

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