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Personal CRM für Google Contacts

Aus 800 Google-Kontakten werden die 50, die dir wirklich wichtig sind

Ein Google-Konto sammelt Kontakte wie eine Schublade Kabel: jede Mail-Adresse, die du je angeschrieben hast, jede Nummer vom alten Android-Telefon, drei Varianten derselben Person. Als Speicher funktioniert das erstaunlich gut — als Werkzeug für Beziehungspflege überhaupt nicht. Der Weg zu etwas Besserem ist kurz: Auf contacts.google.com exportierst du alles als CSV oder vCard, importierst die Datei in Endearist und führst beim Import die Dubletten zusammen. Danach beginnt die eigentliche Arbeit, für die Google Kontakte nie gebaut wurde: aussortieren, in Kreise einteilen, den wichtigen Menschen einen Rhythmus geben und festhalten, was zwischen euch passiert. Deine Daten bleiben dabei lokal auf deinem Gerät — kein Konto-Zugriff, keine Cloud-Pflicht, kein Anbieter, der mitliest.

So nutzt du Endearist mit Google Contacts

  1. Exportiere auf contacts.google.com

    Öffne contacts.google.com, setze bei einem Kontakt den Haken und wähle oben links "Auswahlaktionen → Alle". Klicke dann auf "Exportieren" und entscheide dich für Google CSV oder vCard — die vCard nimmt Fotos und Notizen mit, die CSV ist bei sehr großen Beständen handlicher. Endearist importiert beide Formate.

  2. Lass den Import die Dubletten finden

    Beim Import gleicht Endearist Namen, Nummern und Adressen ab und schlägt dir Zusammenführungen vor — die Person, die einmal mit Gmail-Adresse, einmal mit Firmenmail und einmal nur als Nummer existiert, wird wieder ein einziger Mensch. Das passiert vollständig lokal; die Exportdatei wird nie hochgeladen.

  3. Sortiere aus und teile in Kreise ein

    Jetzt der befreiende Teil: Die Hotelrezeption von 2019 und der Handwerker von damals dürfen ins Archiv. Was bleibt, teilst du in Kreise ein — enger Kreis, aktive Beziehungen, weiter Rand. Aus einer Liste mit 800 Einträgen wird ein Netzwerk mit vielleicht 50 Menschen, die du wirklich im Blick behalten willst.

  4. Gib den wichtigen Menschen einen Rhythmus

    Für jeden Menschen im engeren Kreis legst du eine Kadenz fest, und der Warmth-Score zeigt dir, wo Funkstille einreißt. Dazu kommt das Journal: Nach einem Gespräch teilst du die Nachricht oder ein Foto per Share-Sheet in Endearist, und beim nächsten Kontakt hast du den Faden sofort wieder in der Hand.

  5. Optional: Kalender-Overlay und Drive-Sync

    Dein Google Kalender lässt sich als schreibgeschütztes Overlay einblenden, damit Termine neben den Menschen stehen, die sie betreffen. Und wenn du mehrere Geräte nutzt, dient dein eigenes Google Drive als Sync-Backend — Ende-zu-Ende verschlüsselt, sodass dort nur Ciphertext liegt.

Was funktioniert — ehrlich

Funktion Status Details
Import als Google CSV oder vCard Funktioniert Beide Exportformate von contacts.google.com werden vollständig gelesen — du musst vorher nichts konvertieren oder umbauen.
Dubletten-Zusammenführung beim Import Funktioniert Mehrfache Einträge derselben Person werden erkannt und zum Zusammenführen vorgeschlagen — komplett lokal, ohne Upload.
Google Kalender als schreibgeschütztes Overlay Funktioniert Termine erscheinen neben deinen Kontakten; Endearist hat nur Lesezugriff und verändert deinen Kalender nie.
Labels und Gruppen in Kreise überführen Manuell Deine Google-Labels ersetzen die Triage nicht — die Einteilung in Kreise machst du einmal bewusst von Hand. Das ist Arbeit, aber genau die, die aus einer Liste ein Netzwerk macht.
Googles "Interaktionen"-Verlauf mitnehmen Nicht unterstützt Die Interaktionshistorie, die Google intern anzeigt, ist in keinem Exportformat enthalten — sie verlässt Google nicht. Dein Beziehungsjournal in Endearist startet frisch, gehört dafür aber wirklich dir.
Livesync oder Zurückschreiben über die Google-API Nicht unterstützt Endearist fordert keinen Zugriff auf dein Google-Konto an — der Import ist bewusst eine Einbahnstraße per Datei. Kein Hintergrund-Sync heißt auch: keine stillen Merges, die dein Adressbuch beschädigen können.
Automatische Anreicherung aus dem Google-Konto Nicht unterstützt Keine Hintergrundabfragen bei Google oder anderswo. Ein Profil enthält, was du importiert oder selbst notiert hast — sonst nichts.

Häufige Fragen

Wie exportiere ich Google Kontakte als CSV oder vCard?
Auf contacts.google.com einen Kontakt anhaken, oben links "Auswahlaktionen → Alle" wählen, dann auf "Exportieren" klicken und Google CSV oder vCard auswählen. Die Datei landet im Download-Ordner und lässt sich direkt in Endearist importieren.
Synchronisiert Endearist laufend mit Google Kontakte?
Nein. Endearist verbindet sich nicht mit deinem Google-Konto und nutzt die People-API bewusst nicht — der Abgleich läuft über Exportdateien, die du selbst anstößt. Das kostet alle paar Monate fünf Minuten und erspart dir dafür dauerhafte Kontofreigaben und stille Hintergrund-Merges.
Was passiert beim Import mit doppelten Kontakten?
Endearist erkennt sie anhand von Namen, Nummern und Adressen und schlägt dir Zusammenführungen vor — du bestätigst jede einzeln oder gesammelt. Auch spätere Re-Importe aktualisieren bestehende Personen, statt neue Kopien anzulegen; Journal und Kadenzen bleiben erhalten.
Kann ich meine Daten später wieder aus Endearist herausholen?
Jederzeit: Der Export liefert deine Kontakte als CSV und deine Journale als reines Markdown — offene Formate, die jedes andere Werkzeug lesen kann. Lock-in wäre das Gegenteil dessen, wofür ein local-first-Tool steht.

Zuletzt aktualisiert: 2026-06-10

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