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Hippo-Alternativen

Die 7 besten Hippo-Alternativen 2026 — mit Respekt gerankt

Hippo ist das minimalistischste Personal CRM, das wir kennen — und das ist als Kompliment gemeint. Ein Solo-Entwickler, ein ruhiges iOS-Interface, ein klarer Fokus auf Lebensereignisse: Geburtstage, Jahrestage, letzter Kontakt. Für 2,99 €/Monat bekommst du genau das und absichtlich nichts darüber hinaus. Wer hier nach Alternativen sucht, flieht also selten vor der App — meistens wächst er aus ihrem Rahmen heraus: ein Android-Gerät kommt in den Haushalt, der Wunsch nach einem Desktop-Client wird konkret, oder die Drei-Zeilen-Notizen reichen für zehn Jahre Freundschaft nicht mehr aus. Für genau diese Fälle haben wir sieben Werkzeuge verglichen, vom Indie-Nachbarn bis zum Open-Source-Schwergewicht. Alle Preise stammen vom 10. Juni 2026, und dass unser eigenes Produkt auf Platz 1 steht, sagen wir dir lieber dreimal als keinmal.

Warum Leute Hippo verlassen

Hippo ist lebendig und wird gepflegt — der Wechselgrund ist hier kein Niedergang, sondern der bewusst enge Zuschnitt. Erstens die Plattform: iOS-only, kein Android, kein Desktop, keine Web-App — dein Beziehungsgedächtnis wohnt ausschließlich auf dem iPhone. Zweitens die Tiefe: Name, Geburtstag, Jahrestag, letzter Kontakt, Notizfeld — bewusst flach, ohne Journal, ohne strukturierte Felder wie How-we-met, ohne KI. Drittens die Struktur: Single-Developer-Projekt im Single-User-Design, und der Sync läuft über Apples CloudKit — Ende-zu-Ende verschlüsselt nur, wenn du selbst Apples erweiterten Datenschutz aktivierst; eine eigene E2EE-Schicht hat Hippo nicht. Nichts davon ist ein Mangel, alles davon ist eine Grenze. Wenn du eine davon erreicht hast, ist es Zeit für ein Werkzeug mit mehr Spielraum.

Wie wir bewertet haben — und unsere Befangenheit

Bevor du weiterliest: Endearist gehört uns, steht trotzdem auf Platz 1, und genau deshalb bekommt unser Eintrag die unbequemsten Gegenargumente — inklusive der Tatsache, dass Hippo für reine iOS-Minimalisten schlicht günstiger und leichter ist. Die Reihenfolge folgt den drei Grenzen, an denen Hippo-Nutzer typischerweise ankommen: Plattformbreite, Beziehungstiefe und Single-Developer-Struktur. Preisstand aller Angaben: 10. Juni 2026, abgelesen auf den öffentlichen Preisseiten. Affiliate-Einnahmen oder bezahlte Plätze gibt es auf dieser Seite nicht.

  1. Endearist

    Unser Produkt

    Am besten für: Hippo-Nutzer, die an die Plattform- oder Tiefengrenze gestoßen sind

    Stärken

    • Dieselbe ruhige Grundhaltung — sanfte Erinnerungen, keine Streaks — aber auf iOS, Android, macOS, Windows und Linux
    • Tiefe, wo Hippo bewusst flach bleibt: Journal, How-we-met, Lebensereignisse, Haustiere, Sprachnotizen
    • Eigene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (AES-256-GCM, dein Schlüssel) statt Abhängigkeit von Apples ADP-Einstellung
    • Hippos vCard-/CSV-Export wandert in einem Schritt rüber, inklusive Letzte-Kontakt-Daten

    Schwächen

    • Auf der Monatsschiene teurer: Bis etwa Monat 23 fährst du mit Hippos 2,99 €/Monat günstiger als mit unserem 69-€-Lifetime
    • Eine deutlich größere App — wer Hippos So-wenig-wie-möglich-Prinzip liebt, empfindet unsere Tiefe als Ballast
    • Endearist Free endet bei 25 Kontakten

    Preis: Free bis 25 Kontakte. Pro Lifetime 69 € einmalig, Pro Cloud Light 4,99 €/Monat, Pro Cloud 9,99 €/Monat.

    Endearist ist das, was nach Hippo kommt, wenn die Grenzen real geworden sind: dieselbe Ruhe, aber mit Android, Desktop, Journal und eigener Verschlüsselung. Die ehrliche Rechnung: Bleibst du ohnehin bei iOS und beim Minimalprinzip, ist Hippo das schlankere und bis fast zwei Jahre lang auch das günstigere Werkzeug. Erst an Hippos Grenzen wird unser Mehr zum Argument statt zum Gewicht.

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  2. Queue

    Am besten für: iOS-Minimalisten, denen Erinnerungen wichtiger sind als Lebensereignisse

    Stärken

    • Befüllt sich aus Google Calendar, Gmail, LinkedIn und den iPhone-Kontakten — Hippo kennt nichts dergleichen
    • Die Reach-out-Queue ist die konsequenteste Melde-dich-Mechanik der Leichtgewichtsklasse
    • Ein-Tipp-Export aller Daten, jederzeit

    Schwächen

    • Gehosteter Dienst statt CloudKit: Deine Daten liegen beim Backend des Entwicklers, nicht in deiner iCloud
    • Kein Free-Tier und mit 4,99 $/Monat teurer als Hippo — derselbe Busfaktor eins

    Preis: 4,99 $/Monat nach einer kostenlosen Testwoche. Kein Free-Tier, kein Lifetime.

    Queue und Hippo sind Nachbarn im Indie-iOS-Regal, mit gegensätzlichen Schwerpunkten: Hippo merkt sich Daten, Queue erzeugt Bewegung. Wenn dein eigentliches Problem nicht vergessene Geburtstage sind, sondern monatelange Funkstille, ist Queue der besser passende Minimalismus — gegen den Tausch von iCloud-Speicherung gegen ein Anbieter-Backend mit vorbildlichem Export.

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  3. Cardhop

    Am besten für: Apple-Nutzer, denen Geburtstags-Hinweise plus Top-Adressbuch genügen

    Stärken

    • Speichert nichts Eigenes — arbeitet direkt auf deinen iCloud-, Google- oder Exchange-Kontakten
    • Getragen von Flexibits, einer etablierten Firma — kein Single-Developer-Risiko
    • Natürlichsprachige Eingabe, Karten-Scan, Beziehungen-Ansicht — und Fantastical ist im Premium-Abo dabei

    Schwächen

    • Keine Kadenz-Erinnerungen — Hippos Letzter-Kontakt-Logik fehlt komplett
    • Genau wie Hippo ans Apple-Ökosystem gebunden: kein Android, kein Windows, kein Linux
    • iCloud-Kontakte sind selbst mit erweitertem Datenschutz nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt

    Preis: Basisfunktionen gratis. Flexibits Premium ~4,75 $/Monat jährlich (~57 $/Jahr), inkl. Fantastical.

    Cardhop behebt Hippos Strukturproblem (Einzelentwickler), nicht sein Plattformproblem (Apple-only) — und es ist ein Adressbuch, keine Pflege-App: An Geburtstage erinnert es dich, an eingeschlafene Freundschaften nicht. Wer Hippo vor allem als hübschen Geburtstagskalender benutzt hat, bekommt hier die luxuriöseste Version dieser Idee.

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  4. Monica

    Am besten für: Alle, denen Hippos Drei-Felder-Modell für echte Nähe zu wenig ist

    Stärken

    • Das volle Gegenprogramm zu Hippos Flachheit: How-we-met, Haustiere, Schulden, Lebensereignisse, Beziehungsgraph
    • AGPL v3 und öffentliches GitHub seit 2017 — Single-Developer-Risiko strukturell gelöst
    • Selbst gehostet wirklich kostenlos, alternativ EU-Cloud für 9 $/Monat

    Schwächen

    • Keine nativen Apps — der Abstieg von Hippos butterweichem iOS-Gefühl zur mobilen Web-Ansicht ist spürbar
    • Selbsthosting verlangt einen PHP/Laravel-Stack mit MySQL

    Preis: Selbst gehostet kostenlos. Monica Cloud 9 $/Monat oder 99 $/Jahr.

    Monica steht am anderen Ende der Skala, auf der Hippo den Nullpunkt markiert: maximale Tiefe, maximale Kontrolle, maximaler Betriebsaufwand. Der Umstieg lohnt sich, wenn dir regelmäßig Kontext fehlt — wie ihr euch kennengelernt habt, was beim letzten Treffen besprochen wurde, wer zu wem gehört. Das tägliche iOS-Vergnügen opferst du dafür.

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  5. Mesh

    Am besten für: Hippo-Fans, die Schönheit behalten, aber Plattformen dazugewinnen wollen

    Stärken

    • iPhone, iPad, Mac, Windows und Web nativ — die Plattformfrage ist hier einfach beantwortet
    • Hippos ästhetischen Anspruch erfüllt Mesh locker, plus Tagesimpulse und KI-Zusammenfassungen
    • Free-Tier bis 1.000 Kontakte — weit über Hippos Gratis-Umfang

    Schwächen

    • Statt deiner iCloud: US-Server (AWS), KI über Drittanbieter-LLMs, Export nur per Support-Anfrage
    • Pro kostet 10 $/Monat — mehr als das Dreifache von Hippo Pro, ohne Lifetime
    • Kreditkarte schon fürs Free-Tier

    Preis: Personal gratis bis 1.000 Kontakte (Kreditkarte nötig). Pro 10 $/Monat, Team 40 $/Sitz/Monat.

    Mesh ist die Antwort, wenn Hippos Ästhetik der Grund war zu bleiben und die Plattformgrenze der Grund zu gehen: genauso schön, viermal so breit, mit KI als Zugabe. Datenseitig ist es allerdings die größte Kehrtwende dieser Liste — von der eigenen iCloud zu US-Cloud plus Export-per-Ticket sollte man bewusst wechseln, nicht versehentlich.

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  6. Covve

    Am besten für: Netzwerker mit großem Bekanntenkreis statt kleinem engen Kreis

    Stärken

    • Android-Unterstützung — die häufigste Hippo-Grenze fällt sofort
    • Visitenkarten-OCR und News-Alerts skalieren auf Hunderte Kontakte, wo Hippos Handpflege endet
    • EU-Anbieter (Zypern) mit fairen 4,99 €/Monat für Pro

    Schwächen

    • Cloud-Pflicht statt CloudKit — ohne Sync zu Covves Servern keine News-Engine
    • Kein Desktop, und das Kontaktmodell bleibt so flach wie Hippos — nur eben breiter

    Preis: Free-Tier mit begrenzten Scans. Pro 4,99 €/Monat.

    Covve verschiebt Hippos Idee vom engen Kreis in die Breite: Statt zwanzig Herzensmenschen pflegst du zweihundert Bekanntschaften, mit Scanner und Nachrichten-Anlässen als Werkzeug. Privatsphäre-technisch ist es ein Schritt von der eigenen iCloud weg — dafür bedient es ein Einsatzgebiet, für das Hippo nie gedacht war.

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  7. Dex

    Am besten für: Alle, deren Hippo-Liste in Wahrheit ein Berufsnetzwerk geworden ist

    Stärken

    • LinkedIn-Auto-Sync und Chrome-Erweiterung halten Berufskontakte ohne Handarbeit aktuell
    • iOS, Android, Web und macOS plus Zwei-Wege-Google-Calendar
    • Free-Tier zum Ausprobieren, bevor Geld fließt

    Schwächen

    • 12–20 $/Monat — das Vier- bis Siebenfache von Hippo Pro, ohne Lifetime
    • US-gehostet (AWS), KI über OpenAI auf Dex-Servern
    • Beruflich geformt: keine Jahrestage-Romantik, keine Felder für private Nähe

    Preis: Free-Tier. Premium 12 $/Monat, Professional 20 $/Monat. Kein Lifetime.

    Dex ist der Komplettausbau für den Fall, dass aus deiner Hippo-Liste längst ein Arbeitsinstrument geworden ist: Recruiting, BD, Investorenpflege. Automatisierung und Plattformbreite sind erstklassig — aber Geist und Preis liegen so weit von Hippos leiser 2,99-€-Welt entfernt, wie es in dieser Kategorie nur geht.

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Häufige Fragen

Wird Hippo noch weiterentwickelt?
Ja — Hippo ist ein lebendiges Projekt eines Solo-Entwicklers und wird gepflegt. Wer Alternativen sucht, tut das meist wegen der bewussten Grenzen der App: nur iOS, kein Desktop, flaches Datenmodell, Single-User-Design. Ein Indie-Projekt zu unterstützen bleibt umgekehrt ein guter Grund, bei Hippo zu bleiben.
Gibt es Hippo für Android?
Nein, Hippo ist ein reines iOS-Produkt — kein Android, kein Desktop, keine Web-App. Wer beide Welten braucht, muss wechseln: Endearist und Mesh laufen nativ auf iOS und Android (plus Desktop), Covve und Dex decken beide Mobilplattformen ab, Monica läuft im Browser überall.
Wie privat sind meine Daten in Hippo?
Ordentlich, mit einer Fußnote: Hippo synchronisiert über Apples CloudKit, die Daten liegen also in deinem eigenen iCloud-Konto statt auf Anbieter-Servern. Ende-zu-Ende verschlüsselt sind sie aber nur, wenn du Apples erweiterten Datenschutz aktivierst — eine eigene E2EE-Schicht bringt Hippo nicht mit. Endearist verschlüsselt seinen optionalen Sync immer Ende-zu-Ende, mit einem Schlüssel, den nur du hältst.
Wie wechsle ich von Hippo zu einer Alternative?
Über Hippos Einstellungen → Export bekommst du deine Kontakte als vCard oder CSV. Endearist importiert beides über Einstellungen → Import; Geburtstage, Jahrestage und Notizen wandern mit, Hippos Letzte-Kontakt-Daten mappen aufs Letzte-Interaktion-Feld. Du kannst Hippo auch parallel weiterlaufen lassen — die Werkzeuge stören sich nicht.

Preise und Verfügbarkeit geprüft am: 2026-06-10

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